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Powerstation Laufzeit berechnen

Laufzeit in Stunden ist die nutzbare Energie, also 85 Prozent der Wh-Angabe des Herstellers, geteilt durch die Leistung des Geräts in Watt.

Von der Redaktion aus Herstellerhandbüchern und EU-Datenblättern zusammengestellt, mit KI-Hilfe entworfen, zuletzt abgeglichen am 31. Oktober 2026. Kein Gerät war bei uns in der Hand. So arbeiten wir. Zahlen und Aussagen vor der Veröffentlichung gegen die Herstellerdokumente geprüft.

Für 300 W über 4 Stunden brauchen Sie rund 1.420 Wh Kapazität.

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Powerstation Laufzeit berechnen: die Formel

Die Rechnung hat drei Schritte. Nehmen Sie die Kapazität in Wattstunden (Wh) aus dem Datenblatt. Multiplizieren Sie sie mit dem nutzbaren Anteil, hier 85 Prozent. Teilen Sie das Ergebnis durch die Leistung Ihres Geräts in Watt (W). Heraus kommt die Laufzeit in Stunden.

Die 85 Prozent sind eine Annahme des Rechners, keine Herstellerangabe. Der Wechselrichter, der aus dem Gleichstrom des Akkus die 230 V an der Schuko-Steckdose macht, braucht selbst Strom. Auch wird der Akku nicht bis zum letzten Rest genutzt. Eine eigene Zahl für den Wandlerverlust setzt der Rechner nicht an, er steckt nur grob in den 85 Prozent. Wer ein Gerät über den 12-V-Anschluss oder per USB betreibt, umgeht den Wechselrichter, bekommt aber ebenfalls kein gemessenes Ergebnis.

Rechenbeispiel: LED-Fernseher an der BLUETTI Elite 200 V2

Nehmen Sie das BLUETTI Elite 200 V2 mit 2.074 Wh und einen LED-Fernseher. Für Fernseher steht im Rechner ein Richtwert von 56 bis 113 W. Mit 113 W lautet die Rechnung: 2.074 Wh mal 85 Prozent, geteilt durch 113 W, ergibt rund 16 Stunden. Mit 56 W sind es rund 31 Stunden. Die Laufzeit ist also eine Spanne von 16 bis 31 Stunden und kein einzelner Wert.

Ein zweites Beispiel mit dem kleinsten Modell im Vergleich, es hat 245 Wh. Für einen Starlink Mini mit 25 bis 40 W liefert dieselbe Formel rund 5 bis 8 Stunden.

Beide Ergebnisse sind Obergrenzen. Sie gelten für ein Gerät, das die ganze Zeit mit genau dem angesetzten Wert läuft. Jede zusätzliche Last und jeder Verlust verkürzen die Zeit.

Richtwerte für typische Geräte

Wählen Sie im Rechner ein Gerät aus der Liste, dann trägt er die Watt-Zahl ein. Sie können sie überschreiben und die gewünschten Stunden angeben. Der Rechner nennt dann den Bedarf in Wh und die kleinsten Modelle im Vergleich, die genug Dauerleistung und nutzbare Energie mitbringen. Die Werte sind Spannen, weil Modelle und Betriebszustände abweichen. Für Ihr Gerät zählt das Typenschild.

Grenzen: Rechnung aus Herstellerangaben, keine Messung

Das Ergebnis ist reine Arithmetik aus der Wh-Angabe des Herstellers und keine gemessene Laufzeit. Drei Dinge verschieben es in der Wirklichkeit.

Erstens schwankt der Verbrauch. Ein Kühlschrank nennt auf dem Typenschild 80 bis 180 W, aber der Verdichter läuft nur zeitweise. Wie das aussieht, zeigt die Laufzeit eines Kühlschranks an der Powerstation.

Zweitens zählt die Dauerleistung. Die mittlere Dauerleistung der 30 verglichenen Modelle liegt bei 1.800 W. Für einen Wasserkocher mit 2.000 bis 2.400 W brauchen Sie deshalb ein Modell oberhalb dieses Mittelwerts, egal wie viele Wh es hat. Geräte mit Motor können beim Anlauf mehr ziehen als auf dem Typenschild steht.

Drittens gilt das Temperaturfenster des Herstellers. Es reicht zum Beispiel von -10 bis 45 °C bei der EcoFlow DELTA Pro 3 und von -20 bis 40 °C beim BLUETTI Apex 300. Außerhalb davon trägt die Rechnung nicht.

Wie lange hält eine Powerstation? Nutzungsdauer in Zyklen

Die Frage, wie lange eine Powerstation hält, meint oft etwas anderes als die Laufzeit pro Ladung, nämlich die Lebensdauer des Akkus. Dafür nennen Hersteller Ladezyklen bis zu einer Restkapazität.

Der Jackery Explorer 3000 v2 gibt 4.000 Zyklen bis 70 Prozent an, die EcoFlow DELTA Pro 3 nennt 4.000 Zyklen bis 80 Prozent und die EcoFlow DELTA Pro 3.500 Zyklen bis 80 Prozent. Beim BLUETTI Apex 300 und beim BLUETTI Elite 200 V2 stehen je 6.000 Zyklen bis 80 Prozent im Datenblatt. Alle 30 Modelle im Vergleich nutzen LiFePO4. Mehr dazu steht im Ratgeber zu LiFePO4 in der Powerstation.

Das sind Herstellerangaben. Eine Zahl in Jahren lässt sich daraus nicht seriös ableiten, weil sie davon abhängt, wie oft Sie laden und entladen.

Von der Laufzeit zur passenden Größe

Kennen Sie die gewünschte Laufzeit, drehen Sie die Rechnung um: Watt mal Stunden, geteilt durch 85 Prozent, ergibt die nötigen Wh. Das erledigt der Powerstation Rechner für Wh und Watt für mehrere Geräte zugleich. Welche Größenklasse dahintersteht, zeigen die Seiten zu Powerstations mit 1000 Watt und Powerstations mit 2000 Watt. Für die Nacht im Zelt oder am Stellplatz hilft der Überblick zu Powerstations fürs Camping.

Ratgeber

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Laufzeit einer Powerstation?

Kapazität in Wh mal 85 Prozent, geteilt durch die Leistung des Geräts in Watt. Das Ergebnis ist eine Näherung aus der Herstellerangabe und kein gemessener Wert.

Warum rechnet der Rechner nur mit 85 Prozent?

Der Wechselrichter braucht selbst Strom, und der Akku wird nicht vollständig genutzt. Die 85 Prozent sind eine Annahme des Rechners, keine Angabe eines Herstellers.

Wie lange hält eine tragbare Powerstation insgesamt?

Die Hersteller im Vergleich nennen 3.500 bis 6.000 Zyklen bis 70 oder 80 Prozent Restkapazität. Welche Zahl für Ihr Modell gilt, steht im Datenblatt.

Kann ich einen Wasserkocher an der Powerstation betreiben?

Nur wenn die Dauerleistung der Station über den 2.000 bis 2.400 W des Geräts liegt. Die Laufzeit ist dann kurz, weil der Wasserkocher viel Energie je Minute zieht.